

10 Jahre Jugendorchester – eine kleine Erfolgsgeschichte
In der Generalversammlung vom 22.7.1977 bemerkt Karl Sander: “Jugendausbildung ist notwendig und sinnvoll!" Ein Jahr später wird diese Forderung in die Tat umgesetzt: 20 Jugendliche können als Nachwuchsmusiker angeworben werden. Der Verein organisiert die Ausbildung und stellt teilweise auch die Instrumente zur Verfügung. Über viele Jahre organisiert Manfred Sander die Ausbildung der jungen Musiker und fördert deren Integration in das Orchester. Familienwandertage und seit den späten 90er Jahren organisierte größere Ausflüge der jungen Nachwuchsmusiker dienen dem sozialen Miteinander. Im Jahr 2001 erhält die Jugendförderung eine neue Qualität: Auf Initiative von Norbert Engel, dem damaligen ersten Vorsitzenden der Kilianos, gründet die Jugendwartin, Birgit Knoll, im Herbst 2001 das Jugendorchester der Kilianos. Sandra Künstler ist bis zum März des darauffolgenden Jahres die musikalische Leiterin, danach dirigiert Monique Sangers das Jugendorchester. Zunächst wird nur zwei- bis dreimal pro Monat geprobt; mit Beginn des Jahres 2003 findet hingegen regelmäßig wöchentlich eine Probe statt. Im Jahr 2002 tritt das „junge“ Jugendorchester, das mit nur 14 Kindern und Jugendlichen startete, auf dem Jahreskonzert der Kilianos zum ersten Mal mit Monique Sangers als Dirigentin in Erscheinung. Und das Jugendorchester erfreut sich regen Zuspruchs: Im Jahresbericht vom März 2004 erwähnt Birgit Knoll, dass 24 Jugendliche dem Jugendorchester angehören – ein Jahr später sind es 31. Dank der Initiative von Norbert Engel und Birgit Knoll findet das Jugendorchester seinen festen Platz innerhalb des Vereins mit eigenem „Zuständigkeitsbereich“: Noch einmal kommt es zu einem Wechsel bei der musikalischen Leitung: Seit September 2003 dirigiert Joel Sangers nun auch das Jugendorchester. Die musikalische Weiterbildung der Jugendlichen ist ihm ein großes Anliegen. Auf seine Initiative hin wird für alle jungen Musiker ein Arbeitsheft, das der Vermittlung und dem Einüben von musikalischem Grundwissen dient, angeschafft. Im Mittelpunkt der Probenarbeit steht jedoch das Einüben von fetzigen Popsongs, Rockballaden, Filmmusiken und Musical-Bearbeitungen – ein Repertoire, das Jugendliche anspricht. Neben den Auftritten hat sich auch ein gemeinsames Probenwochenende mit hohem Spaßanteil als fester Programmpunkt im Jahresablauf etabliert. Weitere kleiner Aktionen, wie gemeinsames Eislaufen oder ähnliches fördern die Gemeinschaft. Inzwischen haben wir bereits die dritte Jugendorchestergeneration; mit jedem Jahr wächst das Repertoire und auch die Palette an Musikinstrumenten, die im Orchester vertreten sind. Nach einigen Jahren des gemeinsamen Musizierens im Jugendorchester sind viele Jugendliche bereit für das „große Orchester“ und wechseln. Auch für Frauen und Männer, die noch im Erwachsenen-alter ein Instrument erlernen, ist das Jugendorchester die Eintrittspforte zum großen Orchester. Die Kilianos brauchen sich im Jahre 2011 um gut ausgebildeten Nachwuchs keine Sorgen zu machen und so bestätigt sich: „Jugendausbildung ist notwendig und sinnvoll!“
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